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Diäten

Diäten gibt es wie Sand am Meer und fast täglich kommen neue hinzu. Hier siehst Du eine Zusammenstellung der wichtigsten und bekanntesten Diäten. Gleichzeitig werden auch immer die Nachteile der jeweiligen Diät erwähnt.

Atkins-Diät

Die Atkins-Diät gehört zur Gruppe der Low-Carb Diäten. Dahinter steckt die Überzeugung, dass der Körper Kohlenhydrate benötigt, um Fett zu verbrennen. Falls keine Kohlenhydrate vorhanden sind, wird kein Fett abgelagert, sondern zur Energiegewinnung verwendet.

Entsprechend darf man bei Atkins essen, was man will - nur Kohlenhydrate sind praktisch verboten (in der Anfangsphase maximal ein Stück Brot pro Tag). Dafür sind fetthaltige und eiweissreiche Nahrungsmittel erlaubt.

Gerade weil Kohlenhydrate praktisch tabu sind, dürfen zahlreiche, sehr gesunde, Nahrungsmittel nicht mehr gegessen werden. Dazu gehören auch Früchte. Die Gefahr ist gross, dass Mangelerscheinungen bei Vitaminen und Mineralien auftreten.

Fazit: Die Atkins-Diät ist nicht langfristig durchführbar und die gesundheitlichen Gefahren sind hoch.

FDH - Friss die Hälfte

Einfacher geht es nicht: Man isst genau das Gleiche immer, allerdings nur die Hälfte davon. Nur, falls man sich vorher nicht ständig überfressen hat, dann werden die kleinen Portionen auf die Dauer nicht satt machen. Hungerattacken drohen und die guten Vorsätze sind schnell vergessen.

Fazit: FDH ist sehr einfach und leicht durchführbar. Jedoch macht Diät nicht satt und ist somit nicht langfristig durchführbar.

Glyx-Diät

Je nach Nahrungsmittel werden die enthaltenen Kohlenhydrate schneller oder langsamer ins Blut aufgenommen. Dieser Prozess beschreibt der glykämische Index, welcher die Glyx-Diät benutzt. Die Diät besagt, dass vor allem Lebensmittel mit tiefem glykämischen Index (z.B. Gemüse) statt hohem Index (z.B. Nudeln) gegessen werden sollen.

Wie schon bei anderen Diäten führt die einseitige Fokussierung auf einen einzelnen Faktor zu merkwürdigen Ergebnissen. So hat Speiseeis einen tieferen glykämischen Index als Vollkornbrot. Jedoch käme wohl kaum jemand auf die Idee, Speiseeis gesünder als Vollkornbrot zu bezeichnen.

Fazit: Die Glyx-Diät macht intuitiv Sinn, die Praxisrelevanz des Indexes wird jedoch angezweifelt.

Montignac-Methode

Die Montignac-Methode nutzt den glykämischen Index, um Kohlenhydrate in die Kategorien "schlecht", "gut" und "sehr gut" einzuteilen. Die schlechten Kohlenhydraten sollten gemieden werden. Daneben gibt es noch weitere Regeln für die Essenzubereitung.

Anders als bei vielen Diäten werden hier keine Wunder versprochen. Es wird grossen Wert auf eine ausgewogene Ernährung gelegt.

Fazit: Die Montignac-Methode ist eine äusserst vernünftige Art Gewicht zu verlieren. Nur muss auch hier die Disziplin vorhanden sein.

Trennkost (nach Howard Hay)

Bei der Trennkost-Methode dürfen Kohlenhydrate und Eisweisse nicht gleichzeitig verzehrt werden. Sogenannte "neutrale" Speisen wie Gemüse und Fett dürfen immer gegessen werden.

Trennkost war lange populär, aber die Methode kämpft mit zahlreichen Problemen. So gibt es keine wissenschaftliche Rechtfertigung für die Trennung von Kohlenhydraten und Eiweiss.

Fazit: Die Trennkost-Methode und ihre Vorschriften sind schwierig einzuhalten und der Langzeiterfolg ist unsicher.

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