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Heidelbeeren

Glossar

Hier erklären wir die genaue Bedeutung von Begriffen, die man zwar oft hört, aber vielleicht dennoch unklar sind.

Energiedichte

Energiedichte ist die Anzahl von Kilokalorien pro Gramm eines Lebensmittels. Je geringer die Energiedichte eines Lebensmittels ist, desto größer ist der Sättigungseffekt bei gleichzeitig geringer Kalorienaufnahme. Salat hat beispielsweise eine geringe Energiedichte, so dass man sich bald einmal satt fühlt, aber effektiv kaum Kalorien zu sich genommen hat. Das Ziel beim Abnehmen ist schlussendlich immer eine negative Kalorienbilanz, daher sollte darauf geachtet werden, Lebensmittel mit geringer Energiedichte (unter Berücksichtigung der Lebensmittelpyramide) zu konsumieren.

Glykämischer Index

Der glykämische Index (auch GI oder Glyx genannt) gibt die Reaktion des Blutzuckerspiegels auf ein kohlenhydrathaltiges Nahrungsmittel an. Ein hoher Wert steht für eine hohe Reaktion des Blutzuckerwertes. Verschiedene Diäten benutzen diesen Wert für ihre Essensempfehlungen. Studien haben gezeigt, dass der Konsum von Lebensmitteln mit tiefen GI sich negativ auf die Insulinausschüttung auswirkt. Damit kann dem Aufbau von Fettpolstern entgegengewirkt werden.

Es kann festgehalten werden, dass Mahlzeiten mit einem tiefen GI besser sättigen und dieses Sättigungsgefühl auch länger anhält. Wie oben beschrieben, hängt dies möglicherweise mit der tieferen Ausschüttung von Insulin zusammen. Das führt im Endeffekt dazu, dass weniger Nahrung aufgenommen wird, was natürlich bei einer Gewichtsreduktion erwünscht ist (siehe negative Kalorienbilanz).

Der glykämische Index ist aber auch mit einigen Problemen verbunden. Die genaue Definition vom GI ist die Reaktion des Blutzuckerspiegels auf die Einnahme von 100g Kohlenhydraten eines bestimmten Lebensmittels. Sowohl Karotten als auch ein Baguette (Weissbrot) haben einen Glyx von 70. Die exakte wissenschaftliche Aussage lautet daher: Die Aufnahme von 104 g Weissbrot führt zu demselben Blutzuckeranstieg wie die Aufnahme von 800 g Möhren (Quelle: Wikipedia).

Die Anwendung des GI ist aber dennoch interessant, weil viele Lebensmittel mit hohem GI wie z.B. Schokolade generell nur in kleinen Mengen in einen vernünftigen Speiseplan gehören. Es ist aber wichtig festzustellen, dass Nahrungsmittel mit hohem GI nicht unbedingt schlecht sind.

Jo-Jo-Effekt

Als Jo-Jo-Effekt wird die Zunahme von Körpergewicht am Ende einer Diät bezeichnet. Man beobachtet zuerst eine Reduktion des Körpergewichts und anschliessend gleich wieder eine Zunahme, exakt wie bei einem Jo-Jo.

Dieser Effekt tritt vor allem nach sehr strengen Diäten bzw. Hungerkuren auf. Bei diesen Diäten wird die Kalorienzufuhr stark gedrosselt. Der Körper reagiert darauf und fährt auf Sparflamme, d.h., der Grundumsatz reduziert sich. Diese Reaktion ist nur natürlich, bei Nahrungsengpässen sollte ja möglichst wenig Energie verbraucht werden. Nach Ende der Diät wird wieder die normale bisherige Kalorienmenge zugeführt. Als Reaktion speichert der Körper nun einen Teil der überschüssigen Kalorien (der Grundumsatz hat sich reduziert) als Fett, um zukünftige Engpässe besser überbrücken zu können. Im Extremfall resultiert bereits kurz nach der Diät ein höheres Gewicht als vor der Diät!

Der Jo-Jo-Effekt ist der Hauptgrund, warum kurzfristige Diäten, die sehr strenge Auflagen machen, nicht funktionieren. Ein paar Kilos zu verlieren ist nicht schwer, das Gewicht zu halten umso mehr!

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