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Negative Kalorienbilanz

Die Kalorienbilanz (auch Energiebilanz genannt) ist der Unterschied zwischen Energieaufnahme und Energieverbrauch. Wer eine ausgeglichene Energiebilanz hat, nimmt also genauso viel Energie durch Nahrung zu sich, wie er auch verbraucht.

Kalorienbilanz Kalorienbilanz Kalorienbilanz
ausgeglichen positiv negativ

Wichtig: Zum Abnehmen zählt nur eine negative Kalorienbilanz! Im Klartext, man muss mehr Kalorien verbrauchen, als man zu sich genommen hat. Dinge wie am Abend nichts mehr essen, sind gar nicht wichtig, am Schluss muss eine negative Bilanz resultieren. Du kannst dich auch komplett von Schokolade ernähren, solange die Kalorienbilanz negativ ist, wirst du zwangsläufig abnehmen.

Wie kann eine negative Kalorienbilanz erreicht werden?

  1. Weniger Kalorien aufnehmen (bei gleichem Verbrauch)
  2. Mehr Kalorien verbrauchen (bei gleicher Aufnahme)

Viele Diäten setzen beim ersten Punkt an. Dies ist sicher sinnvoll, vor allem wenn viele Süssigkeiten oder gezuckerte Getränke konsumiert werden. Genauso sollte man sich aber bewusst sein, dass Essen ein integraler Bestandteil der Lebensqualität darstellt. Wer sich also extrem einschränken muss, um einen Diätplan einzuhalten, der wird über kurz oder lang die Diät abbrechen und zurück in alte Muster fallen. Was heisst das nun? In einem ersten Schritt sollte analysiert werden, wo die Kalorienbomben versteckt sind. Damit wären die grössten Fehler bereinigt.

Der zweite Punk ist der andere zentrale Aspekt, um eine negative Kalorienbilanz zu erreichen. Der Verbrauch ist abhängig von:

  1. der persönliche Grundumsatz: der Energieverbrauch für grundlegende Lebensvorgänge wie Atmung, Herzschlag, Gehirntätigkeit. Dieser ist abhängig von Alter, Geschlecht, Gewicht und Körpergröße.
  2. der Leistungsumsatz: der Energieverbrauch durch körperliche Aktivität, z.B. strenge körperliche Arbeit oder Sport.

Der persönliche Grundumsatz hängt von vielen Faktoren ab und ist recht stabil. Ein Mann von 1,90m Grösse und 97kg Gewicht hat zum Beispiel einen wesentlich höheren Grundumsatz (sein Blutkreislauf muss ja auch ein viel grösseres Volumen versorgen) als eine 1,50m grosse Frau mit 48kg. Sportliche Betätigung über längere Zeit führt wegen dem Muskelzuwachs zu einem erhöhten Grundumsatz.

Es kann also gesagt werden, der Grundumsatz ist die konstante und der Leistungsumsatz die variable Komponente. Wer keine Lust hat, sich beim Essen stark einzuschränken, der muss entsprechend den Leistungsumsatz erhöhen. Viel essen und auf der faulen Haut liegen funktioniert leider nicht!

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